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WBCE CMS – Way Better Content Editing.

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#1 29.03.2018 21:32:45

joergwbce
Member

Bakery noch nutzen oder gleich auf eine modernisierte Shopsoftware umsteigen?

Hallo liebe Leute!

Eines vorweg: Das ist eine ehrliche Frage! Will hier keine Stimmung gegen irgend wen oder was machen!

Folgende Situation:

Ein Freund von mir, der von Websites Null Ahnung hat und ein sehr kleiner Unternehmer ist (ist sein 2tes Standbein), möchte eine einfache Website mit einem einfachen Shop haben. Seine Anforderungen sind, dass die Leute einfach nur ein paar Artikel (zwischen 50 und 80) bestellen können und auch die Versandkosten am Ende angezeigt werden (die berechnen sich nach der Summe des Gewichtes der bestellten Artikel).
Anfänglich will er als Bezahlart nur Vorkasse (ohne Sofortüberweisung) oder Rechnung anbieten, da die meisten seiner Kunden nur so bezahlen und mit Paypal etc. (noch) nix am Hut haben.

Da ich WBCE, in Bezug auf die Bedienung, als das anwenderfreundlichste CMS erachte, vor allem für Leute die keinen Schimmer haben - präferiere ich die Gestaltung der Website mit diesem CMS zu machen. Die Idee ist, dass er die Seite später selbst wartet und ich nur bei größeren Veränderungen/Problemen aushelfe. Mit Webshops habe ich bisher noch keine Erfahrung - brauchte ich bisher nicht.

So wie ich das einschätze besteht schon das Bedürfnis Bakery zu erhalten / weiter zu führen aber gleichzeitig steht oder hängt dieses Modul irgendwie in der Luft - oder irre ich da?

Die Website bzw. der Shop soll schon die nächsten Jährchen seinen Dienst erfüllen. Der Shop soll auch responsive sein. In dem Bereich gibt es mit Bakery gegenwärtig auch noch Probleme, oder?

Daher meine Frage: Ist es sinnvoll den Webshop mit dem Modul Bakery zu gestalten oder soll ich eine andere Shopsoftware wie "shopware" (teste ich gerade) etc. nutzen? Was empfiehlt ihr? Ich persönlich würde ja alles gerne mit einem System (WBCE) machen. Weiß aber nicht wie es um Bakery steht?

Wer kann mir da einen Tipp/Rat geben?

Danke!

Offline

#2 30.03.2018 07:48:52

florian
Administrator

Re: Bakery noch nutzen oder gleich auf eine modernisierte Shopsoftware umsteigen?

Deine Bedenken sind verständlich und auch zum Teil berechtigt. In der Tat gibt es momentan niemanden, der Bakery richtig betreut. Eine Weiterentwicklung erfolgt nicht (mehr), es werden nur - im Zweifelsfalle durch mich - vorgeschlagene Reparaturen/Fixes eingebaut.

Bakery hat einige Schwächen, die sehr überschaubaren Möglichkeiten zur Versandkostenberechnung (nach Gewicht geht zum Beispiel gar nicht), keine Kundengruppen (für unterschiedliche Preise), keine Möglichkeit, ein Produkt in mehreren Rubriken zu veröffentlichen ohne es entsprechend oft zu kopieren, keine eigenständigen Produktnummern bzw. keine Lager-/Mengenverwaltung für Variationen von Produkten - um nur einige zu nennen. Das schränkt die Möglichkeiten schon sehr ein.

Hinzu kommt, dass der Code über die Jahre dynamisch gewachsen ist und dann doch eher unübersichtlich und teilweise auch nicht mehr direkt zeitgemäß ist.

Was nicht heißen soll, dass mit Bakery nicht auch responsive Seiten möglich wären, man muss halt den unsäglichen 1998-Style-Tabellencode durch was Sinnvolles ersetzen.
Bakery-Seiten können dann auch so aussehen
https://www.holzart-leipzig.de/pages/de … spiele.php
oder so
http://www.alles-aegypten.de/pages/sort … uesten.php

Letztlich kann es einem aber passieren, dass man mit anderen Shopsystemen vom Regen in die Traufe kommt. Ich habe auch noch kein Shopsystem gefunden, was mich durchweg überzeugt hat.

  • Prestashop ist ganz okay, aber durch häufige Updates pflegeaufwändig und Module sind verleichsweise teuer.

  • Das Backend von Modified und Verwandten ist ein Graus, und wer jemals versucht hat, Modified zu aktualisieren, dürfte schon einige Löcher in die Tischplatte gebissen haben.

  • Shopware und Magento für Nebenerwebsshops zu verwenden ist mit Kanonen auf Spatzen bzw. eher noch mit Atomraketen auf Kolibris schießen und für Shared Webhosting sowieso nicht geeignet.

  • Mit Woocommerce oder wpShopGermany bindet man sich Wordpress ans Bein. Analoges gilt für Shopmodule für Joomla.

Und dann kommt auch noch die ganze Rechtsunsicherheit dazu, sprich Impressumsangaben, Grundpreise, Rücknahmen, Verpackungsverordnung, Datenschutz, bla, blub... das macht alles keinen Spaß. Insofern ist also grundsätzlich zu überlegen, ob ein eigener Online-Shop, der ja dann auch überhaupt erstmal von Käufern/Kunden gefunden werden muss, wirklich der geeignete Vertriebsweg ist, oder noch andere Optionen denkbar sind.

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