WBCE CMS – Way Better Content Editing.
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117,6 Arbeitsstunden bisher.
Sehr lobesam, dass Du so genau Buch über geleistete Arbeitsstunden führst. Benutzt Du dafür irgend ein Tool?
Wir Benötigen: Cents, Euros... jetzt spenden!
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Ich habe ein selbst geschossenes Tool, das alle 5 min das aktive Fenster protokolliert. Wenn keine Maus/Tasten registriert wurde, schreibt es Pause.
Anhand dieser Liste kann ich genau sagen, was ich den ganzen Tag getrieben habe.
Das übertrage ich in ein projekt-orientiertes Tagebuch.
Das verteilt die Zeiten zu den Projekten. Und damit direkt zur rechnung.
Das mache ich bei Modulen und templates genauso, sonst hätte ich ja Lücken im Tag.
Es ist nicht ganz so, dass ich da von Wunschvorstellungen rede...
Mein Stundensatz ist üblicherweise € 60,- (netto zuzügl 20% Ust in AT. In DE oder CH ohne Ust)
Und das bekomme ich auch: für Grafik, Text oder Coden, alles einheitlich. In manchen (älteren) Fällen nehme ich 50,- in anderen 70,-
Klar höre ich, dass ich zu teuer bin (von Newbies), andere sagen, dass ich zu billig bin.
Ich mache da keinen Unterschied. In der Praxis bin ich scheinbar mein Geld wert, sonst hätte ich nicht Kunden jahrelang - die sind ja nicht blöd.
Momentan das 12. Jahr Alpenverein Austria. Zuerst eine 60-Seiten Broschüre, jetzt das Jahresprogramm.
Ein nettes Kompliment von einem € 70,- Kunden letzte Woche:
"Herr P. hat mir schon viel Gutes empfohlen, aber das beste, das er mir je empfohlen hat, sind Sie!"
Es ist nicht ganz so, dass ich da von Wunschvorstellungen rede...
Mit meinem "Haha, ja, das wäre was." meinte ich nicht die Kalkulation...
Eher, dass es ja was wäre, wenn man sich die Zeit die man in OS Module investiert einfordern und auszahlen lassen könnte. Inklusive derer nach denen kein Verlangen bestand.
Viele Module entstehen ja, weil man sie selbst benötigt. Oder für ein Kundenprojekt. Ein hoher Stundensatz entsteht auch, wenn man viele Stunden für's Lernen und/oder Entwicklung reinsteckt, oder in die Findung neuer Möglichkeiten einen guten Job zu verrichten.
Ich für meinen Teil gönne jedem der hier zugegen ist das Geld das er meint wert zu sein.
Bei mir ist der Stundensatz sehr unterschiedlich. Meistens kalkuliere ich Projektbezogen, da wird die Leistung und das nötige Know-How mit einbezogen, wie auch der Wert, den der Kunde dem Ganzen zuschreibt.
Das bietet mir persönlich die Möglichkeit und den Ansporn ständig Neues zu lernen und immer neue Dinge zu erforschen.
Aber auch, wenn ich in etwas vormals 50 Stunden reingesteckt habe und es für einen bestimmten Wert verkauft habe, es beim nächsten Mal für den selben Preis bei weniger zeitlicher Investition zu liefern.
Ich glaube ich bin doch zu sehr Künstler, als dass ich bereit wäre mich ausschließlich auf Stundenbasis bezahlen zu lassen.
Es kommt vor, grade bei Programmierung kommt es öfter vor, aber es ist nicht die Regel. Für viele Sachen haben wir eine Preisliste und da wird nach Preisliste verrechnet. Dann ist es mir egal, ob ich 5 oder 50 Minuten davor gesessen habe - denn es wurde so kalkuliert, dass alle was davon haben.
Schönen Gruß,
Christian
“Success is the progressive realization of a worthy ideal.” ― Earl Nightingale
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Mein Stundensatz ist 50 Euro (brutto), was eigentlich zu wenig ist, aber selbst da schreien die Leute schon rum... Die zahlen problemlos tausende Euros für ein Design, aber für Programmierarbeit am liebsten gar nichts.
Ich habe eine Amazon-Wishlist.
Oder spende an das Projekt.
Ich kann, wenn ich will, aber wer will, dass ich muss, kann mich mal
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Ich witzle gerne:
Mit Print-Design mache ich 70% meine Umsatzes, mit Webdesign die restlichen 30% - aber vom Zeitaufwand ist es genau umgekehrt.
Stimmt nicht ganz, weil ich eben vieles im Bereich Webdesign nicht verrechne - eben zb das Entwickeln von Modulen. Zum Teil verrechne ich nur einen "Anerkennungsbetrag", wenn ich ein Modul für einen Kunden entwickelt habe, mir aber denke: Das kann ich noch öfter brauchen.
Bei Webdesign kann ich gut mit Pauschalen leben - und der Kunde kann sich die Zahl selbst aussuchen.
http://www.beesign.com/webdesign/preise-und-kosten.html
Eine Website ist nie genau definiert.
Die Leute wollen oft Banalitäten (responsive, HTML5, Kontaktformular, 10 Seiten... best of gehört was es alles so gibt)
Was sie wirklich wollen, das wissen sie noch nicht.
Ich nähere mich der Sache in kleinen Schritten an, gehe vom Groben ins Detail und frage immer wieder: Sind wir auf dem richtigen Weg? Und ich erkläre, was dann das nächste ist, was ich tun werde.
Und ich weiß genau: Wenn ich bei der Hälfte des Budgets stehe, muss die Website annähernd "fertig aussehen".
Wenn ich bei 80% des Budgets stehe, sage ich dem Kunden: Jetzt ist Ende des Spielraumes, jetzt sag, was noch zu tun ist. Dann machma Zielgerade.
Später können wir eine "Wartungsvertrag" machen, € 60 / Stunde. Da kannst du dann noch haben was du willst, ende nie.
Das habe ich relativ oft so, es kommen keine riesen Summen raus.
Bei Print mag ich keine Pauschalen
Das DIng muss fertig werden, da gibt es keinen späteren "Wartungsvertrag". Du weißt aber nie, womit der Kunde dann so daherkommt. Aus 60 "einfachen Seiten" wird eine Schachtel voller Excel-Tabellen, die noch dazu vor Fehlern strotzen.
Oder es sind auch noch mal schnell 10 Logos nebenher zu machen, oder, oder.
Wenn die Pauschale "dick" genug ist, hat man Spielraum, aber viele schwindeln ein bissel oder unterschätzen das weit. Das muss man dann ausbaden - und da habe ich keine Lust.
Oft läuft das ja so ab: "Frau Irmgard, wir müssen Werbung machen, suchens an billigen Grafiker für an Image-Folder"
"Ja, Chef, was soll den da drin stehen in dem Folder?" "Na, vorn a Foto vom Haus und hinten das Team und dazwischen 2-3 Seiten was ma so haben!"
Dann bekomme ich die Anfrage:
Wir brauchen einen 5-seitigen Folder mit vorne einem großen Foto drauf
Bitte um Ihr Angebot.
Und das an 10 Mail-Adressen.
Ich rufe an und erkläre ihr, dass es entweder 4 oder 6 Seiten sein müssen (das hat ihr ein anderer inzwischen auch gesagt), und sie weiß nicht ob 4 oder 6 oder 8 Seiten, aber ich soll halt mal irgendwas anbieten.
Und am Ende nimmt sie einfach das billigste Angebot (4 Seiten), schmeißt einem den Krempel hin und pocht auf die Pauschale.
Geil.
Bis auf den Schluss mit dem worst case scenario
Aber so Leute gibt's. "Können Sie mir nochmal das Logo im Word Format schicken?"
Oder: "Wie teuer ist eine Visitenkarte?" (sehr explizit... ähm..) :-)
“Success is the progressive realization of a worthy ideal.” ― Earl Nightingale
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Naja: Word-Format ist ein 600dpi JPG in eine Word-Seite geladen. ;-)
Mit solchen Leuten diskutiert man nicht ;-)
Ein Wort in meinem Spamfilter:
"Folgeaufträge"
-> Raus! Leben Sie wohl!
Na ja...
Was auch noch ganz "süß" kommt: "Zeichnen Sie mit der Hand oder mit dem Computer?" 
“Success is the progressive realization of a worthy ideal.” ― Earl Nightingale
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Noch ein Wort zur Zeiterfassung
Meine Rechnungen sind sehr spartanisch, nur das Nötigste. Was, Wann, Wieviel. Eventuell eine Anmerkung.
Keine Auflistung der Leistungen.
Ich könnte zwar ausgeben, was ich jeweils im Tagebuch stehen habe, aber das führe ich nicht so genau; da steht oft nur "Weiter", "Kleinkram",,,
Was soll man auch immer sagen.
Meine Frau verwendet eine Art "Stopp-Uhr" mit eingebauter Rechnungsverwaltung. Da hat sie detailiert aufgelistet, was sie gemacht hat.
Meistens macht sie das aber dann von Hand, in Indesign. (Was soll man auch immer sagen..)
Ich bekomme oft alte Rechnungen meiner Vorgänger von meinen Kunden - so als Hinweis: "Bitte das gleiche verrechnen". Das kann sehr erfreulich sein, oder, naja, geht schon.
Oft sind das lange Aufzählungen, ich nehme aber an: Ich bekomme nur diese, weil eine einfache Zahl wie auf meinen Rechnungen brauchen sie mir nicht als PDF schicken.
Meiner Frau sage ich immer: Fang dir das nicht an, lass die Kunden nicht so genau reinschauen, das geht die nichts an.
Am Ende zählt die Zahl. Alles andere macht Missverständnisse: Warum kostet das so viel mehr als das? Lassen wir das teure weg und machen nur den "billigen" Teil. Man kann ihnen nicht erklären, dass es da Verschiebungen gibt; etwa dass man zwar einen einheitlichen Seitenpreis hat (ich rede von Print), dass aber einzelne Teile ungleich mühsamer sind als andere. Da kommt bei mancher Sekretärin die Schnäppchenjägerin durch...
Oder dass das Inserat nur ein paar Minuten dauert, wenn ich das Cover gemacht habe.
Buchhaltung
Meine Buchhaltungssoftware geht so langsam aus dem Leim. Habe ich von 20 Jahre geschnitzt, FIleMaker4 - da läuft sie immer noch!
War nicht mein erster Versuch; ich habe in meinen Frühzeiten mal eine Projektverwaltung im Auftrag einer Werbeagentur entwickelt, da habe ich viel gelernt...
Ich finde sie an sich recht praktisch: Tagebuch -> Projekte -> Rechnungen -> Ausgaben/Einnahmen. Aber FileMaker 4 ist definitiv nicht mehr State of the Art.
Schwerer Mangel: Periodische Rechnungen sind nicht möglich, auch keine Spur von CRM.
Projekt -> Rechnung -> Bezahlt = Vergessen.
Ich bin immer wieder mal ein bissel schwanger, das Teil als WBCE-Modul zu machen, Ist nicht sonderlich kompliziert (naja ;_)).
Was verwendet denn Ihr so?
Beitrag geändert von grindmobil (20.10.2016 20:07:55)
Die Rechnungen selbst schreibe ich mit Office.
Verwaltet werden sie im Ordner mit dem Datum Rückwärts vor der Rechnungsnummer und Kundenkürzel.
Also etwa: 2016-10-20_7_Mueller_Immo
Anfragen, laufende Aufträge, abgeschloßene Aufträge die jetzt in Rg gestellt werden werden in Gruppen verwaltet.
Statistiken gibt es für Anfragen (Anzahl), Einschreibungen (Wert), gelieferte/abgeschloßene Dienste (Wert), Versendete Rechnungen (Wert), Zahlungseingänge.
Alle Statistiken werden wöchentlich grafisch erfasst und ausgedruckt, um den Überblick zu bekommen.
Eine Einschreibung ist, wenn beide Seiten vereinbart haben, dass der Deal läuft und was er kosten soll.
Ich mag einen zeitlich-grafischen Überblick haben mit einem "Rückspiegel" von 12-16 Wochen.
Längere Abschnitte werden in Monatsrythmus (statt Wochenrythmus) dargestellt.
All diese Sachen werden ebenfalls in Office verwaltet. Mühselig, aber ich hatte noch keine Zeit mir etwas zu programmieren, das genau meinen Wünschen entspricht -- obwohl ich schon einen guten Abriß davon habe.
Der Vorteil ist, man muss das ganze nicht im Kopf hin und her jonglieren sondern hat es grafisch vor den Augen.
Für Viele ist es zu viel Aufwand und manche Fragen sogar, ob ich was mit der Börse zu tun habe :-P
Projektplanung: Bei ganz komplexen Projekten verwende ich gerne X-Mind.
Aber ich schreibe und skizziere auch viel mit der Hand. Auch bei der Programmierung. Oft übertrage ich es erst hinterher in X-Mind, aber manchmal auch nicht.
Tägliche Logbücher und Aufgabenplanung mache ich seit ca. 2008 mit Evernote. Simple. Reicht. Da kann man auch von unterwegs "abhaken".
Schönen Gruß,
Christian
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Die Rechnungsnummern mach ich nicht mehr per Jahr, sondern ich habe irgendwann gesagt: Rechnungnummer 1779 ist die nächste. (Das war die ID der letzten Rechnung + 1). EIne Aktennotiz fürs Finanzamt, fertig.
Seither: immer fortlaufend, ohne Jahresangabe.
Dazu ein einen Rechnungs-Code, etwa wie bei Stefanek, nach einem "gefühlten" Schema: DV.sk2-16a (Dorner Verlag. Schatzkiste2, 2016 Teil a)
Das ist in Wahrheit die ID (String), die alles zusammenhält.
Projektplanung: Ich habe mir abgewöhnt, Projekte zu planen ;-)
Projektplanung: Ich habe mir abgewöhnt, Projekte zu planen ;-)
Ich komme manchmal nicht drum herum.
Viele Ideen kommen auch dazu, während man die grobe Richtung sequenziert. Ideen, die man dann wieder vergisst, wenn man sie nicht aufschreibt.
Und es macht den Kopf schön frei . :-)
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Projektplanung ;-)
Wenn ich jetzt grauslich wäre, würde ich sagen: Es sind in Unternehmen oft mal die dümmsten Zicken, die für Projektmanagement und -planung "abgestellt" werden ;-))
Aber ich bin ja nicht grauslich ;D
In der Praxis habe ich meine Magnosolv-Pulverl, die mich vor Krämpfen schützen, Zink-Selen Pulverl, die mich vergebend machen, ein Facherl ToDo und ein Facherl: Erledigt sich von selbst.
Projekte sind nicht unübersichtlich, sondern in logisch aufeinander folgende Schritte unterteilt. Ich schicke mir selbst oft Mails als Reminder.
Viele Ideen kommen auch dazu, während man die grobe Richtung sequenziert. Ideen, die man dann wieder vergisst, wenn man sie nicht aufschreibt.
Und es macht den Kopf schön frei . :-)
Ja, das kenne ich. Ich sage immer (kann aber auch Bequemlichkeit sein): Eine gute Idee merke ich mir bis morgen, eine "it sounded good at the meeting" muss ich morgen nicht mehr wissen.
Beitrag geändert von grindbatzn (20.10.2016 22:37:16)
Ich denke das hält jeder wie er meint und wie es ihm am sinnvollsten erscheint.
Viel Planung erledigt sich von selbst, während der Entwicklung. Hier ein paar Notizen, da noch ein paar Skizzen.
Einige Projekte wachsen auch spontan. Es ist selten so, dass man am Anfang eines Projekts alles durchplant... dann startet man nie.
Dieses X-Mind ermöglicht halt auf eine ganz einfache Weise das Festhalten von spontanen Einfällen und man muss sie dann nicht im geistigen "Arbeitsspeicher" mit rumschleppen.
Grüh,
Christian
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